Für eine Schimmelpilzsanierung bis zur Gefährdungsklasse 2, mit mittlerer Sporenfreisetzung, (Nach Biostoffverordnung) vermitteln wir an Partnerfirmen, ab GKL.3 bleiben wir im Regelfall in die beauftragte Sanierung involviert. Bei Verdacht auf mangelhafte Schimmelpilzsanierung ermitteln wir nach Wunsch und prüfen die durchgeführten Leistungen.
Bei Holzschäden zur Gruppe der Keller-, oder Hausschwämme wie auch zur Moderfäule, entnehmen wir fachgerecht Proben und übergeben diese zeitgerecht einem Fachlabor zur Pilzbestimmung. Gleichermaßen gilt dies für einen Schädlingsbefall, welcher meist einher geht mit einem Schwamm- oder/und Pilzschaden.
ALLGEMEININFOS:
- * Schimmelpilzsporen sind allergen.
- * Einige Schimmelpilze produzieren giftige Stoffwechselprodukte (Bspw. Ochratoxin A, Aflatoxin, Stachybotris…).
- * Unter „sick-building-syndrom”
fasst man eine Reihe unspezifischer Symptome zusammen, welche im Zusammenhang mit dem Raumklima des Menschens auftreten: Abgeschlagenheit, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen bis zur Migräne, Konzentrationsstörungen, Haut- und Schleimhautirritationen, Augen-, Ohrenreizung. Während man lange Zeit flüchtige organische Verbindungen aus Möbeln, Baustoffen und Wandanstrichen (VOC, MVOC) für diese Symptome verantwortlich machte, setzt sich heute vermehrt die Erkenntnis durch, dass Schimmelpilze ein wesentlicher Faktor für das Auftreten von krankheitsähnlichen Symptomen sind.
Dennoch sind nur wenige der uns bekannten Schimmelpilze und Hefen pathogen (krankheitserregend) einzustufen. Bei immunschwachen Menschen (Kleinkinder, kranke oder altersschwache Menschen) kann jedoch ein relativ harmloser Schimmelpilz zu Infektionen der Lunge und anderer innerer Organe führen.
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L I N K L I S T E:
- PDF Biostoffverordnung
- Handlungsanleitung zur Gefährdung durch Biostoffe
- TRBA 460 Einstufung von Pilzen in Risikogruppen
- TRBA 466 Einstufung von Bakterien in Risikogruppen
- Gefahrenstoffverordnung
- TRBA 500 Allgemeine Hygienemaßnahmen
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B I L D E R G A L E R I E:
- Penicilin, das Gute
- Stoffwechselprodukte von Stachybotris gefährden die Gesundheit
- Aber schwarz sind viele Schimmel, weil sich sich vor dem Licht schützen, auch gefährlich
- Feuchtemesspunkte, Örtlichkeit, Raumnutzung, wer weiß welche Daten schlussendlich gebraucht werden
- Betonrippendecke, Baujahr 1960, hier muss viel geheizt und gelüftet werden
- Raumklimaauswertung – der Lüftungsvorgang ist klar erkennbar, oft erst dadurch ändern Bewohner ihr Lüftungsverhalten
- Alte, schlecht gedämmter Baustandard verzeiht keine Heiz- und Lüftungsfehler
- Zu oft ein Ergebnis von “unangepasster” Raumnutzung, Heizung und Lüftung”
- Beispielsweise darf im schlecht gedämmten Bau keine Matratze an die Außenwand rücken
- Kein Problem so zu bauen daß man im Raum einen Pool betreiben kann, aber nicht im sozialen Wohnbau
- Die Papierrollen vor dem Fenster -wird kaum geöffnet- eignen sich für permanents Trocknen
- Demnach auch die Sanierung nicht nur oberflächlich erfolgen darf
- Schimmelpilze zerstören im Allgemeinen kein Holz, kann aber doch vorkommen
- Dieses Fenster ist wirtschaftlich nicht mehr zu sanieren
- Kaum Anzeichen von Schimmel i.d.Wohnung, keine Feuchteflecken
- Statt einer Trockenlegung wurde kaschierend ein “Sanierputz” angelegt
- Hier ist eine Sanierung der Sanierung nötig
- Unbeheizte Wintergärten, Erker sollen im Winter geschlossen bleiben, oder Heizleistung steigern
- Niemals in den Erker lüften, immer Wohnung und Erker zeitgleich lüften
- Hier herrscht ein völlig anderes Klima als in mitten des Raumes
- Auch in dieser Wohnung war das Raumklima nicht angepasst
- Einzelmessungen helfen oft nicht weiter, eine Thermografie besteht aus tausenden Messpunkten
- Gepaart mit einer Vorhangschiene und zu hoher Luftfeuchte kommt es sicher zu Pilzbefall
- Oft nur eine bauphysikalisch heikle Innendämmung mit Kalziumsilikatplatten hilfreich
- Leichtbauwände immer öffnen, Pilzbefall geht durch dünne Gipsplatten leicht durch
- Schadensskizze zur Veranschaulichung wo welche Ursachen vermutet werden
- Kaum gedämmtes Gullyrohr, tropfende Wasserinstallationen durch fehlende Dampfsperre
- Zerstörungsfrei geht nicht immer – Dachöffnung zur Evaluierung
- Kleintiere verschleppen die Dämmung, oder sie wird durch Nässeschäden egalisiert
- Fehler in der Dampfbremse = Pilzbefall = erhöhte Sporenkonzentration i.d.Wohnung = Pilzbefall auch da
- Oftmals unentdeckte Pilzschäden, als Quelle für immer wiederkehrenden Befall i.d.Wohnung
- Durch die fehlende Luftwalze bildet sich Schimmel – verbreitet sich aber auch nicht so schnell
- Vorhangschienen sind bauphysikalisch ungünstig, wirken als Innendämmung u.behindern Luftwalze
- Bauschaden durch fehlerhaften Fenstereinbau – bzw. Einbindung
- Glasscheibe muss getauscht werden
- “Besser” Lüften ist nicht das Rezept! Der geplagte Bewohner benötigt Betreuung und Information!!




































