Hochbau – geprüfter Qualitätsbetrieb
Bei unseren Bauprüfungen werden wir von den Geschädigten Bauherren immer wieder mit dieser Frage konfrontiert: “Was haben wir falsch gemacht???” Die Auswahl der Baufirmen und Handwerker spielt dabei sicher eine zentrale Rolle. Wobei ein “großes und renommiertes” Unternehmen leider auch keinen Garant für fachgerechtes Arbeiten und guten Kundenservice liefert. Beispielsweise dürfen sie nicht glauben daß bei einem großen Fertigteilhausanbieter, oder einer großen Baufirma, keine Fehler passieren. Der Vorteil bei einem großen Unternehmen ist allenfalls in der Liquidität zu finden, im Regelfall wird eine gerechtfertigte, umfangreiche Reklamation wirtschaftlich überstanden.
Grosse und bekannte Unternehmen sind verstärkt auf ihren Ruf angewiesen
Für kleinere Aufträge ist das kleine Unternehmen vielleicht die bessere Wahl. Der Chef arbeitet mit oder ist wesentlich an der Organisation beteiligt. Dafür kann es schon passieren dass man ewig auf Angebote und technische Informationen warten muss. Es gibt demnach keine Empfehlung für den “richtigen Partner”. Unsere Mitglieder stehen im Zuge ihrer sachverständigen Tätigkeit kleinen und großen, seriösen wie auch betrügerisch agierenden Betrieben und Personen gegenüber.
Qualitätspartnerschaften als Lösung für das Dilemma der Bauwirtschaft?
Leider sind Qualitätspartnerschaften, betriebliche Zertifzierungen und Qualitätssiegel zu 99% vorwiegend Verkaufsgemeinschaften. Darüber haben wir schon mehrfach berichtet, wer bei “Hersteller xy” einkauft darf sich “Qualitätspartner” nennen. Wer einen gewissen Umsatz erreicht ist “Leistunspartner”. Nur zu oft sind es genau diese Leistunspartner welche sich in Abhängigkeit eines Herstellers begeben, dabei den Wert von unabhängiger Kundenberatung vergessen. Eine echte Qualitätsprüfung ist uns bis dato nicht bekannt gemacht worden, Mitgliedschaften kosten oft Geld, wer will da schon seine Mitglieder vergrämen?
“Bauherrenhilfe.org – der Verein für Qualität am Bau” schreibt das weltweit 1. “Hochbau-geprüfter Qualitätsbetrieb”-Siegel aus!
Eigentlich undenkbar, wer läßt schon den Blick hinter die Kulissen zu? Wer erlaubt eine JEDERZEITIGE Baustellenkontrolle? Vermutlich nur der Betrieb welcher Begriffe wie “Qualitätsmanagement” und “Baucontrolling” bereits lange umgesetzt hat. Die untenstehende “Liste” der geprüften Qualitätsbetriebe wird vermutlich nicht wachsen, die Vorgaben sind streng und -wir hoffen es nicht- unerfüllbar. Oder kennen sie einen Baubetrieb welcher folgende Vorgaben erfüllen und akzeptieren würde ?:
- Permanente Übermittlung von Auftragsinformationen: Auftragseingang, Postleitzahl, Initialen Kundenname (A.I.), Auftragsinhalt, Auftragssumme
Daraus werden stichprobenartig Aufträge ausgewählt und nach Bekanntgabe der vollständigen Daten vor Ort unangemeldet geprüft - Nachweislieferung zu qualitätssichernden Maßnahmen, Anzahl Bauarbeiter je Bauleiter, Fortbildungsmaßnahmen, Baukontrollen,…
- 1x jährlich Mitarbeiter-Meetings für Befragungen durch einen Bauherrenhilfe-SV
LISTE geprüfter Qualitätsbetriebe:
1) ….
2) ….




















